Das Gorce-Gebiet (Gorce) | Herzlich willkommen im Landkreis Nowy Targ

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Das Gorce-Gebiet (Gorce)

Gorce ist eine schöne Gebirgskette in den West-Beskiden. Das Gorce-Gebiet liegt zwischen dem Raba-Fluss und dem Dunajec-Fluss. Im Süden grenzt diese Gebirgskette an das Podhale-Gebiet.

Rabka-Zdrój (Bad Rabka) ist ein Kurort, der 50 Kilometer südlich von Krakau Liege. Rabka zählt rund 13.000 Einwohner. Rabka-Zdrój ist vor allem bekannt als größter Kinder-Kurort Polens, denn es verfügt über ein sehr gesundes Mikroklima (die Hälfte der Fläche von Rabka ist bewaldet) und viel Sonne (rund 2100 Stunden pro Jahr). Rabka liegt am Nordhang der Gorce-Gebirgskette, an der Mündung der Flüsse Poniczanka und Sionka. Das früher durch die Salzsiederei berühmte Rabka, war bereits 1864 als Kurort bekannt. Die erste Kinderheilanstalt ist einige Jahre später entstanden. In den Heilanstalten und Kurkliniken wird die hiesige Sole genutzt. Rabka - die Hauptstadt der polnischen Kinderheilkunde - hat auf Grund seines spezifischen Klimas und der heilkräftigen Mineralwässer im 19. Jahrhundert internationale Anerkennung errungen.

In diesem Ort, im Tal der Raba, wird schon seit dem 13. Jahrhundert aus den Quellen von Rabka Salz gewonnen. Die Heilwirkung des Wassers war aber anfangs nur der lokalen Bevölkerung bekannt, eine Wasseranalyse wurde erst im Jahr 1858 durchgeführt, womit auch eine Entwicklung zum Kurort einsetzte. Die Kuranstalt ist spezialisiert auf die Behandlung von Kreislauf-, Atemwegs- und Stoffwechselerkrankungen sowie Allergien. 1952 erhielt Rabka-Zdrój das Stadtrecht, seit 1962 befindet sich hier auch ein Zentrum für Kinderheilkunde. Bekannt ist auch das Staatliche Puppentheater Rabcio, das nicht nur in Polen, sondern auch im deutschen Sprachraum hohes Ansehen genießt.
Sehenswert in Rabka:
St. Maria Magdalena Kirche. Die Kirche wurde im Jahr 1606 errichtet. Im 18. Jahrhundert wurde daran ein Turm angebaut und der Kircheninnenraumbeträchtlich umgestaltet. Seit dem Jahr 1936 gibt es in der Kirche das Władysław Orkan – Regionalmuseum.

Der Turm wird von einer Glockenstube und einem kuppelförmigem Helm abgeschlossen. Turmwände, Turmhelm, das steile Dach des Kirchenschiffes und des Presbyteriums sind mit Schindel gedeckt.

Der mit scheinbarem Gewölbe gedeckte Innenraum bezaubert durch Rokoko-Klassizismus-Polychromie aus dem Jahr 1802 mit figurativen und ornamentalen Motiven sowie durch Schöne Ausstattung aus dem 18. Und 19. Jahrhundert. Der Hochaltar und die Kanzel stammen von der Mitte des 19. Jahrhunderts. Die Seitenaltäre und der Musikchor wurden im Jahr 1778 ausgeführt. Die Museumsausstellung zeigt die Kultur und das Alltagsleben der Bewohner von Rabka und Umgebung. Es wurden hier u. a. Bilder, Skulpturen, Töpfererzeugnisse und verschiedene Geräte versammelt. Die Ausstellungsstücke stammen hauptsächlich aus dem 19. und 20. Jahrhundert.

Das Staatliche Puppentheater Rabcio, das Władysław Orkan-Museum in einer historischen Lärchenholzkirche aus dem 17. Jahrhundert (mit einer großen Volkskunstsammlung und interessanter Glasmalerei), das einzige Museum des Ordens des Lächelns - eine ungewöhnliche Auszeichnung, die verdiente Erwachsene von den Kindern verliehen bekommen. In Rabka finden das Karpaten-Festival der regionalen Kinderensembles, das Internationale Festival der Gebirgskinder statt. Im Sommer werden außerdem viele Unterhaltungs- und Folkloreveranstaltungen organisiert.

Sport und Tourismus: ein modernes Sportstadion, zahlreiche Skilifte, viele Tennisanlagen, ein Lunapark.

Rabka-Zdrój ist ein guter Ausgangspunkt für sportliche Aktivitäten im Gebirge (Wanderungen, Skilanglauf) und Ausflüge in den nahen Nationalpark Górczański Park Narodowy. Vom Kurpark spannt sich ein umfangreiches Netz von Wanderwegen: auf den Luboń Wielki (1.022 m ü.d.M.) sowie auf die Berge Turbacz (1.310 m), Stare Wierchy, Krzywoń und Bania.

Der Ort Chabówka in der Nähe von Rabka (3 km) ist besonders interessant. Hier befindet sich dasMuseum für Fahrzeuge und Bahntechnik. Das Museum wurde 1993 gegründet. Es befindet sich auf dem Gelände eines ehemaligenBahnbetriebswerksmit Lokschuppen aus der Zeit des zweiten Weltkriegs. Schon seit den 1980er-Jahren fanden hier erste Ausstellungen von historischen Bahnfahrzeugen statt. In seiner Sammlung verfügt das Museum über 51 Lokomotiven, 55 Wagen, 5 Schneepflüge und eine Reihe anderer Geräte. Die Lokomotiven stammen teilweise vonFablokausChrzanów. Die ältesten Lokomotiven und Waggons, die sich an die Zeiten des Kaisers Franz Joseph erinnern, wurden 1878 gebaut. Chabowka lag bis 1918 in der ehemaligen Doppelmonarchie Österreich-Ungarn. Zwei Gemeinden, die nicht weit von Rabka liegen, Raba Wyżna und Spytkowice sind auch erwähnenswert.
Raba Wyżna
Sehenswert ist der Palast mit einem Park (Anfang des 20. Jahrhunderts) und das Innere der Stanislauskirche mit den Kunstwerken aus dem17./18./19. Jh.

Sieniawa
Hier kann man die hölzerne Kirche des Hl. Anton (die zweite Hälfte des 15. Jh.s), den alten Gutshof (aus dem 17. Jh.) und das sehenswerte Kornhaus (aus dem 19. Jh.) besichtigen.

Rokiciny Podhalańskie
Sehenswert ist ein Park mit einem Hof aus dem Ende des 19. Jh.s.

Spytkowice
Hier kann man vor allem das gemauerte Wirtshaus (die zweite Hälfte des 18. Jh.s), die hölzerne Maria-Empfängnis-Kirche (1758), die Umzäunung mit den Toren (16. Jh.) und viele sehenswerte stehende Skulpturen bewundern. Sehenswert ist auch das Bienenhaus von Józef Różański „Zum Wald“ mit einer Sammlung vieler Bienenstöcke.